Jugendpolitische Impulse für die (post)migrantische Gesellschaft

 

Warum mitmachen beim JEM-Projekt?

Dafür hat sich das JEM-Team 9 Fragen überlegt und alle gebeten, sich zu 3 davon Gedanken zu machen.

Neugierig auf die Antworten von JEM-Hauptamtlichen?

 

  1. Was ich über mich sagen möchte! (ein wichtiges Ereignis, Hobbies /Lebensmotto, was mich motiviert usw.)
  2. Ich engagiere mich im Verein, weil..
  3. Warum nehmen wir am JEM-Projekt teil?
  4. Wie soll mein Verein in 10 Jahren aussehen?
  5. Wer oder was hat mich inspiriert/beeinflusst, mich im Verein zu engagieren/ihn zu gründen?
  6. Was bedeutet für mich politische und gesellschaftliche Teilhabe?
  7. Wenn ich nur EINE Forderung an den_die zukünftige_n Bundeskanzler_in stellen könnte: welche wäre das?
  8. Was macht mir/uns am meisten Spaß an der Vereinsarbeit?
  9. Was wünsche ich mir für die (post)migrantische Jugendarbeit in Deutschland?

 

Hier findest Du die Antworten!

Was hat JEM-OrgaTEAM geantwortet?

NiNa
NiNa Reichert

 

Funktion: Projektleitung

Alter: ß

Wohnort: Berlin

​Zu Frage 1: Eine meiner Leidenschaften: Ich bin ein großer Popkultur-Fan, im weitesten Sinne. Mich reißt mit, was Poppiges kritisch beleuchtet und feiert, z.B. der Podcast „Tratsch & Tacheles“ von und mit Hadnet Tesfai und Tarik Tesfu. Und natürlich Popmusik: der Eurovision Song Contest lässt mich nicht kalt und wenn ich arbeite, höre ich oft global Pop auf Radio Cosmo.

Zu Frage 3: Ich habe länger in selbstorganisierten Kontexten des Globalen Lernens als Ehrenamtliche und Hauptamtliche gearbeitet. Mich interessieren dekoloniale und diskriminierungssensible Perspektiven, denen es um soziale und ökologische Gerechtigkeit geht. Im Kontext des JEM-Projekts bedeutet das für mich: als weiße Deutsche ohne Migrationserfahrung einen kleinen Teil dazu beitragen, selbstbestimmte (post)migrantische Jugend(verbands)strukturen zu unterstützen. Ich höre zu und versuche, eine gute Verbündete aus der Erwachsenenwelt zu sein. Ich lerne mit und von den ProjektTEAMs und es ist mir wichtig, Raum für (selbst)kritisches Feedback in der Zusammenarbeit zu schaffen. Für sowas gibt es meiner Erfahrung nach keine vorgefertigte Schablone, es ist immer auch ein Experiment. Und genau das ist es, was ich am JEM-Projekt mag: Das Projekt entwickelt sich organisch entlang dessen, was die ProjektTEAMS brauchen. Und ich versuche, dabei möglichst hilfreich zu sein.

Zu Frage 9: Dass das jugendliche Engagement in den verschiedenen (post)migrantischen Communities in Deutschland noch mehr Anerkennung und jede Menge niedrigschwellige Förderung bekommt. Und: dass sich immer mehr junge Menschen aus (post)migrantischen Kontexten eingeladen fühlen, die Strukturen der Kinder- und Jugendverbandsarbeit zu nutzen, um selbstbewusst, selbstorganisiert und selbstbestimmt ihre Visionen einer Welt, in der sie leben wollen, mitzugestalten.

Ava Mirkovic-JEM-Projekt
Ava Mirkovic

Funktion: Projektreferentin

Alter: 50

Wohnort: Berlin

Zu Frage 1: Schwimmen im See, im Meer, im Schwimmbad, im Fluss, in ruhigen Wasser, beim Wellen, im Regen oder in der Hitze …nur nicht in der Kälte😊

Zu Frage 6. Selbstbewusste, hartnäckige und auf Dauer basierte Vertretung von klar definierten eigenen Zielen (sei es Selbststärkung der Identitäten, Anerkennung von eigene Volksgruppe in Deutschland oder etwas anderes), und am liebsten zusammen mit gleichgesinnten wo es NIE am Spaß mangelt.

Zu Frage 9. Zum einen, für die MJSOs übersichtliche Unterstützungsstrukturen auf Kommunal-, Land- und Bundesebenen um den gegenwärtig begrenzte ehrenamtliche Zeit und Energie auf deren Ziele voll einzusetzen zu können. Zum anderen Strukturförderung um die Vereine mit Hauptamtlichen Stellen zu professionalisieren.

Hana
Yevgeniya Kozmenko

 

Funktion: Mitarbeiterin im Projekt

Wohnort: Berlin

Zu Frage 2: Studiert habe ich Kommunikations- und Medienwissenschaften (B.A.) und „European Economic Integration/Central and Eastern Europe“ (Msc.) in Leipzig, sowie hatte ich ein Erasmus-Jahr in England (Internationale Beziehungen). Seit Jahren arbeite ich im NGO-Bereich und habe bereits Erfahrung in verschiedenen internationalen Projekten: die Schwerpunkte meiner Öffentlichkeits- und Projektarbeit lagen bis jetzt in den Themen: Integration der Kriegsgeflüchteten, Prävention häuslicher Gewalt als Kriegsfolge, Antidiskriminierungsarbeit, Hospitationsreisen, sowie Jugendaustausch (Erasmus+).

Zu Frage 3: Ich bin ein offener und kommunikativer Mensch und stehe für die Integration und Vielfalt in der Gesellschaft. Persönlich bin ich immer wieder selbst Teil der sozialen und kulturellen Diversität und (er)lebe diese, was u.a. auch meinen Umzug nach Berlin nach dem Studium motivierte. Aufgrund meiner Herkunft und längeren Aufenthalten in verschiedenen deutschen Städten (Berlin, Leipzig, Düsseldorf und Kaiserlautern), sowie in England und Belgien, bin ich daran gewöhnt, im Alltag und im Berufsleben mit Pluralismus und Unterschieden zwischen Menschen kompetent umzugehen und ihre Engagement zu unterstützen.

Zu Frage 9: Ich wünsche mir, dass die migrantische Arbeit in Deutschland als selbstverständlich angesehen wird und entwickelt sich interaktiv mit den deutschen Vereine. Denn ein Kulturaustausch ist immer eine Entwicklung.